International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

Das Medienprojekt

Beschreibung des Kooperationsprojekt im Rahmen der internationalen Konferenz: „Our Climate – Our Future, Regional Perspectives on a Global Challenge“ der Hochschule DEKRA Berlin mit dem REKLIM-Forschungsverbund der Helmholtz-Gemeinschaft
Vom 6. bis 9. Oktober 2014 veranstaltet der REKLIM-Forschungsverbund der Helmholtz-Gemeinschaft eine internationale wissenschaftliche Konferenz im Umweltforum der Auferstehungskirche in Berlin: „Our Climate – Our Future, Regional Perspectives on a Global Challenge“. Das Umweltforum selbst verkörpert mit seiner Architektur und der Ausrichtung der Geschäftsidee das Thema Nachhaltigkeit. Es eignet sich genau deshalb, um über die regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf das Leben von Menschen zu diskutieren.
Während an den ersten drei Tagen Klimaforschende aus aller Welt die Möglichkeit nutzen, ihre Erkenntnisse vorzutragen und sich auszutauschen, wird am vierten Tag die Nähe zur Öffentlichkeit gesucht. Im Mittelpunkt des 9. Oktobers steht der Dialog mit Vertretern aus Politik, Behörden, Verbänden, der Wirtschaft und der interessierten Öffentlichkeit.
Das Projekt zwischen der DEKRA Hochschule Berlin und dem REKLIM-Forschungsverbund zielt auf eine innovative Kooperation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeitsproduzenten. In Interviews, Berichten und Fotostrecken stellen die angehenden Journalistinnen und Journalisten in einem Tagungsblog der Öffentlichkeit Informationen über die bisherigen Ergebnisse der Klimaforschung zur Verfügung. Klimaforschung wird greifbar und verständlich; die Folgen des Klimawandels in den Regionen sichtbar.
Bereits in den Sommermonaten 2014 produzierten Filmstudentinnen und -studenten der DEKRA Hochschule Berlin u. a. fünf Kurzdokumentarfilme und drei Virals, die im Vorfeld der Konferenz auf ausgewählte Themen des Forschungsverbundes neugierig machen. Die Website, die den Kontakt zur Öffentlichkeit bietet, wurde ebenfalls von Studierenden des Studiengangs Digital Design der DEKRA Hochschule entwickelt.

In welchem Kontext steht das Kooperationsprojekt?
Die Helmholtz-Klimainitiative REKLIM (Regionale Klimaänderungen) ist ein Verbund von neun Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) in der Bundesrepublik Deutschland. REKLIM bearbeitet drängende Fragen der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf regionaler Ebene. Dazu verwendet die Helmholtz-Klimainitiative regionale Beobachtungen und Prozessstudien mit regionalen und globalen Klimamodellen. Das Ziel ist einerseits, die Modelle schrittweise zu verbessern. Andererseits bietet der Verbund eine solide Grundlage für klimabezogene Entscheidungshilfen. REKLIM liefert damit Informationen über die regionalen Auswirkungen eines globalen Problems.

Folgende Themenfelder werden innerhalb des REKLIM-Forschungsverbundes bearbeitet:
  • Thema 1: Gekoppelte regionale Klimamodelle
  • Thema 2: Meeresspiegeländerung und Küstenschutz
  • Thema 3: Regionale Klimaänderungen in der Arktis: Steuerung und Langzeiteffekte am Übergang Land-Ozean
  • Thema 4: Landoberflächen im Klimasystem
  • Thema 5: Atmosphärische Zusammensetzung und Klima: Wechselwirkungen von globalen zu regionalen Skalen
  • Thema 6: Extremereignisse: Stürme, Starkniederschläge, Überschwemmungen und Dürren
  • Thema 7: Risikoanalyse und Risikomanagement für integrierte Klimastrategien
  • Thema 8: Schnelle Klimaänderungen aus Proxy-Daten

Mit seiner Ausrichtung eröffnet der Forschungsverbund REKLIM neue Möglichkeiten, insbesondere hinsichtlich der Aussagen über regionale Auswirkungen von Klimaveränderungen. Dabei stellen die regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft und das Climate Service Center den Austausch zwischen REKLIM und Entscheidungsträgern sicher. Die Themenbreite reicht von der Beurteilung der Risiken und Chancen bis hin zur Entwicklung von Vermeidungs- und Anpassungsstrategien auf der Basis der im Forschungsverbund erarbeiteten Ergebnisse.

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