International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

Thema 3:
Regionale Klimaänderungen in der Arktis

topic3_Foto Torsten Sachs (GFZ)

Die Hunschrauberschleppsonde “Helipod” während der Messung turbulenter Wärme- und Kohlendioxid-Ströme über dem sibirischen Lena-Delta, (Foto: Torsten Sachs, GZF)

Was sind die Auswirkungen des Klimawandels auf den arktischen Ozean, und die Meereis und Permafrostgebiete? Was sind die Wechselwirkungen zwischen Kryosphäre, Land, Ozean und Atmosphäre? Mit welchen neuen Technologien und Methoden können wir diese klimarelevanten Prozesse in der Arktis bestmöglich erforschen?

Die Arktis spielt eine Schlüsselrolle im System Erde. Die hohe Albedo von Meereis sowie von Eis und Schnee auf dem Land bestimmt zu einem erheblichen Teil den Strahlungshaushalt der Erde. Die Arktis erwärmt sich deutlich stärker als die globale Mitteltemperatur der Erde. Als Folge bildet der Rückgang der großen Eisschilde die Hauptquelle für langfristige Variationen des Meeresspiegels. Die ausgedehnten und tiefreichenden Permafrostschichten stellen ein großes Reservoir an organischem Kohlenstoff dar, der durch die Erwärmung mobilisiert zu einer bedeutenden Quelle von atmosphärischen Treibhausgasen werden kann. Das Thema befasst sich mit terrestrischen und marinen Energie-, Wasser- und Kohlenstoffflüssen und deren Änderungen. Darüber hinaus stehen die in-situ und Fernerkundungsverfahren im Mittelpunkt, die zur Beobachtung dieser Prozesse eingesetzt werden.

Weitere Informationen zum Thema 3 gibt es hier

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