International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

Thema 4:
Die Landoberfläche im Klimasystem

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Eddy-Kovarianzstation zur lokalen Energieflussmessung am Standort Graswang (865 m N.N) im TERENO Observatorium Ammer/Rott. (Foto: Harald Kunstmann, UFZ)

Wie interagieren Klima und Landnutzung mit Ökosystem, Wasserressourcen, Land- und Forstwirtschaft?

Das Klima der Erde übt einen großen Einfluss auf die Landoberflächen aus und diese wiederum beeinflussen signifikant das Klima. Im globalen Gewächshaus Erde sind die Landoberflächen (Böden, Wasser und Vegetation) wohl die größten Vermittler (Quellen und Senken) für die wichtigsten Treibhausgase Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan und Lachgas. Darüber hinaus stellen die Landoberflächen die dynamischste Drehscheiben für die Transformation und den Austausch von Energie und Wasser im System Klima – Erde.

Der Austausch zwischen Landoberfläche und Atmosphäre bildet das Rückgrat jedes Vorhersagemodells, das die Quellen und Senken von Böden und der Biosphäre berücksichtigt und deren Wechselwirkungen mit dem Klima beschreibt.

Diese Rolle der Landoberflächen im Klimasystem wird jedoch durch umweltbedingte Stressfaktoren (z.B. Dürren, Überschwemmungen, Hitze, Ozon oder Schädlinge, von Bewirtschaftungspraktiken durch Land- und Forstwirtschaft sowie durch Landnutzungsänderungen signifikant beeinflusst.

Weitere Informationen zum Thema 4 gibt es hier

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