International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

Thema 6:
Extremereignisse

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Bremerhaven während des Sturmtiefs Xaver (Foto: Jölund Asseng, AWI)

Wie und warum hat sich die Ausprägung und Häufigkeit extremer Wetterereignisse in den letzten Jahrzehnten geändert? Was kann in einem zukünftigen Klima erwartet werden?

In den letzten Jahren haben sich durch extreme Wetterereignisse verursachte Schäden deutlich erhöht. In Deutschland markierte das Jahr 2013 zum Beispiel eine neue Rekordsumme der durch großflächige Überschwemmungen, Rekord-Hagelstürme und eine weitverbreitete Hitzewelle verursachten Schäden. Durch die Kombination von Ergebnissen hochauflösender regionaler Klimamodellierung mit verschiedenen Beobachtungsdatensätzen ist es möglich, die Häufigkeit und Intensität von Wetterextremen besser als bisher zu quantifizieren. Es besteht jedoch immer noch unzureichend Wissen über langfristige Änderungen in der Wahrscheinlichkeit oder Intensität von Wetterextremen. Auch in welchem Ausmaß diese Veränderungen mit der globalen Erwärmung zusammenhängen, ist noch unklar. Darüber hinaus ist nicht ausreichend geklärt, wie Veränderungen im Schadenspotential auch die Auswirkung von Extremen beeinflusst. Dieses hängt auch von Faktoren wie Schadensanfälligkeit, Schutzmaßnahmen, oder der Fähigkeit mit Veränderungen umzugehen (Resilienz) ab.

Zum im Rahmen des Medienprojektes entstandenen Dokumentarfilm: Hitze in der Stadt
Weitere Informationen zum Thema 6 gibt es hier

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