International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

von Links: Peter Lemke, Renate Treffeisen, Marietta Weigelt, Klaus Grosfeld

Das REKLIM Team

Peter Lemke:

Die Sprache der Wissenschaft ist häufig sehr mathematisch oder technisch abgefasst, um Erkenntnisse möglichst eindeutig darzustellen. Es gibt aber noch viele andere Sprachen, Sachverhalte aus unserer Umwelt zu beschreiben: Prosa, Fotos, Filme, Farben und Formen. Auf den Webseiten des REKLIM-Medienprojektes findet man viele wirklich ausgezeichnete und überzeugende Beispiele, mit denen Studenten der DEKRA Hochschule Berlin eindrucksvoll verschiedene Aspekte des Klimawandels darstellen und zeigen, wie sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen diesen Themen stellen.

Klaus Grosfeld:

Die Medienkooperation mit der DEKRA Hochschule ist ein wunderbares Projekt, was sowohl für die Wissenschaft wie auch für die jungen Studenten einen hohen Mehrwert ergibt. Was aus einer kleinen Idee entstanden ist, hat sich zu einer umfangreichen Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel und seinen Auswirkungen entwickelt. Viele junge Menschen haben sich mit dieser Thematik fast ein Jahr lang intensiv beschäftigt, eins der wichtigsten Themen für unsere Zukunft. Und dabei sind fünf tolle Dokumentarfilme, drei virale Spots sowie das live-Blog Projekt entstanden, das von der REKLIM-Konferenz „Our Climate – Our Future“ berichtet. So kommt Wissenschaft und Gesellschaft in Dialog.

Renate Treffeisen:

Wundbar zu erleben wie aus einer kleinen Idee sich ein so interesssantes Projekt entwickelt. Mit jungen Menschen gemeinsam an einer der drängenden Fragen unserer Gesellschaft zu arbeiten, war eine besondere Erfahrung. Es war beeinndruckend wie sich alle intensiv in die verschiedenen Themen des REKLIM-Forschungsverbundes eingearbeitet und letztlich filmisch umgesetzt haben.

Marietta Weigelt:

Im Rahmen des Medienprojekts hat sowohl der REKLIM Verbund als auch die DEKRA Hochschule Neuland betreten. Was sich aus dieser Kooperation heraus entwickeln würde, war zu Beginn völlig offen. Ich fand es sehr spannend, wie intensiv sich die Studierenden mit denen für sie teilweise fachfremden Themen befasst haben und wie innerhalb eines recht engen Zeitfensters Recherche- und Dreharbeiten sowie die Nachbearbeitung des Filmmaterials erfolgten. Doch die Ergebnisse können sich sehen lassen: Innerhalb eines halben Jahres entstanden Filme, die sehr informativ aber auch sehr ausdrucksstark sind.

 

Das REKLIM Team

Hanno Dall

An diesem Projekt hat mich besonders gereizt, Informationen durch eine künstlerische und visuell ansprechende Dokumentation zu vermitteln. Durch die unkomplizierte und spannende Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern hatten wir einen tollen und interessanten Dreh!

Kamera und Licht bei dem Dokumentarfilm: Urwesen
Kamera und Licht bei dem Viralen Spot: Die Verabredung
www.hannodall.de

Regina Justus

Regina Justus

Für meine Projekte und Filmideen ist es mir wichtig den Menschen nicht mit erhobenem Zeigefinger zu begegnen. Doch ist es mir wichtig Themen zu finden die auch eine soziale Wertig- und Nötigkeit haben. So auch das DEKRA-REKLIM Medienprojekt, es hat wahnsinnig Spaß gemacht mit einer so tollen Institution im Rücken die Filme zu verwirklichen.

Buch, Regie und Schnitt bei dem Dokumentarfilm: Urwesen
Buch, Regie und Schnitt bei dem Viralen Spot: Die Verabredung

Alina Seipelt

Alina Seipelt

Eine wissenschaftliche Arbeit künstlerisch darzustellen war eine große Herausforderung. Diese haben wir gemeistert und ich bin sehr stolz darauf! Es hat Spaß gemacht, in ein mir so unbekanntes Projekt Einblick zu gewinnen. Durch neue Perspektiven kann jedes Thema neu interpretiert und analysiert werden. Neue Perspektiven zur Schaffung neuer, bisher nie da gewesener Einblicke.

Buch, Regie und Schnitt bei dem Dokumentarfilm: Urwesen
Buch, Regie und Schnitt bei dem Viralen Spot: Die Verabredung

Claus Kuhlmann

Claus Kuhlmann

Das Klima ist immer da, nur die Wenigsten sehen es. Und wenn kaum jemand etwas sieht, dann passiert auch nichts.

Produktion / Aufnahmeleitung des Viralen Spots: Die Verabredung

 

www.clauskuhlmann.dewww.agentur-gretchen.de

Tom Kroh

Für mich war die Ausarbeitung von einer Idee zu einem fertigen Dokumentarfilm über Klimaveränderung und den Meeresspiegelanstieg eine neue, spannende Art des Filmemachens. Vieles was das Thema angeht war mir vorher auch nicht bewusst oder habe nie wirklich darüber nachgedacht. Wir haben sowohl auf unserer Recherchefahrt wie auch bei dem Dreh nur positive Eindrücke von den sehr hilfsbereiten Menschen auf Pellworm und der idyllischen Landschaft gesammelt. Vorallem nehme ich aus dem Projekt das Bewusstsein mit, dass  nichts für die Ewigkeit besteht und wir alle mitverantwortlich dafür sind, wie lange wir die uns derzeit zur Verfügung stehende Umwelt aufrecht behalten.

Drehbuch und Regie bei dem Dokumentarfilm Friesengeist

Karim Maximilian Oeltze von Lobenthal

Als Großstädter war das Thema des Klimawandels und des Meeresspiegelanstiegs für mich offensichtlich weit entfernt. Überraschenderweise genauso weit entfernt wie für die  Bewohner der Insel  Pellworm.  Mit der typisch nordfriesischer Gelassenheit begegnen sie den Herausforderungen , welche sich in Zukunft der Insel und der Gemeinde stellen werden. Das soll nicht heißen, dass die Pellwormer sich nicht über die Probleme im Klaren sind, sie begegnen dem Thema nur etwas pragmatischer. Am besten lässt sich diese Einstellung  durch die Worte unseres Protagonisten Knud Knudsen beschreiben: „So einfach ist das eben alles nicht.“

Buch, Regie und Schnitt bei dem Dokumentarfilm Friesengeist
Buch, Regie und Schnitt bei dem Viralen Spot Pegel

Kontakt: karim-ovl@gmx.de

Jonas Ruggieri

Klimawandel im lokalen betrifft uns alle

Set-Ton und Tonpostproduktio bei dem Dokumentarfilm Friesengeist
Set-Ton und Tonpostproduktio bei dem Viralen Spot Pegel

Selina Eichhorn

In der Vorproduktion habe ich mich hauptsächlich um das Sammeln von Recherchematerialien gekümmert und als Regieassistentin des Dokumentarfilms Wächter am Watt als wichtiges Mitglied fungiert und den Departments Ton und Kamera assistiert.

Erschreckend war für mich die  Gleichgültigkeit  der Bevölkerung gegenüber dem aktuellen Klimawandel. Die Menschen werden sich erst dann mit dem Thema Klimawandel ernsthaft auseinandersetzen, wenn es täglich in ihr gewohntes Leben eingreift.

Regieassistentin bei dem Dokumentarfilm: Wächter am Watt

Moreen Hoffmann

Moreen Hoffmann

Klima ist nicht einfach nur Wärme oder Kälte die man täglich wahrnimmt.
Es ist viel mehr!
Durch das Projekt wurde einen erst bewusst, welche Dimension eigentlich hinter dem Wort Klimaschutz steckt. Die Auswirkungen zu erfahren und die Gegenmaßnahmen direkt vor Ort mitzuerleben. Jeder sollte sich für das Thema Klima Interessieren, denn es geht uns alle an. Eine Erfahrung die ich nicht missen möchte. „Wir schützen die Menschen“

Kamerafrau bei dem Dokumentarfilm:  Wächter am Watt

www.moreen-hoffmann.de

Fiona Quint

Fiona Quint

Ich bin Fiona Quint, 24 Jahre alt und studiere seit 2012 Regie in Berlin. An dem Klimaprojekt hat mir besonders gut gefallen, dass ich in ein spezifisches Thema tief eintauchen konnte. Je mehr ich mich mit “Hitze in der Stadt” beschäftigt habe, desto größeres Interesse konnte ich dafür aufbringen. Dafür in meine Heimatstadt Karlsruhe zu gehen, hat mir großen Spaß gemacht. Mit den Filmen kann ich einen kleinen Teil dazu beizutragen, ein konstantes Bewusstsein für unsre Umwelt zu schaffen. Die Dokumentarische Arbeit war eine schöne Herausforderung, bei der ich viel dazu gelernt habe.

Klima passiert. Ein konstantes Bewusstsein zum Schutze der Umwelt.

Buch und Regie bei dem Dokumentarfilm Hitze

 

 

 

 

 

Miraya Heider de Jahnsen

Ich bin 22 Jahre alt und studiere Regie in Berlin. Einen Dokumentarfilm vorzubereiten war aufwendiger als ich zuerst vermutet hatte. Mir gefiel aber der journalistische Aspekt der Arbeit- Recherche, Interviews…Es machte viel Spaß entlang des roten Fadens Bilder und Informationen zu sammeln.

Buch und Regie bei dem Dokumentarfilm Hitze

Lena Krause

Ich komme ursprünglich aus Münster, studiere aber in Berlin Kamera und lebe auch dort. Für mich als Kamerafrau war der Dreh der Doku eine tolle Erfahrung, denn wir arbeiteten ohne Storyboard oder Shotlist- also rein dokumentarisch. Es war spannend Bilder im Moment zu suchen und wie Puzzleteile zusammenzufügen.

Kamera bei dem Dokumentarfilm Hitze

Das Team Dokumentarfilm: Vernagt

Das Team Dokumentarfilm: Vernagt

Das Filmteam, das Dr. Ludwig Braun und die Studentin Amelie Lindmayer bei ihren Untersuchungen begleitete, bestand aus fünf Personen. Yamina Lourghi und Max Poehlke führten die Regie, Steve Röder und Tobias Junge waren die Kameramänner, und Mariella Ziegenhagen zeichnete sich für den Ton verantwortlich.

Eine Woche lang dauerten die Dreharbeiten auf dem Vernagtferner und in München.

Die Arbeit von Wissenschaftlern auf den Gletschern in den Alpen ist beeindruckend. Die Forschungen von Dr. Braun und seinen Kollegen von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften am Vernagtferner Gletscher in den Ötztaler Alpen ermöglichten uns, diese einerseits schöne und bereichernde, andererseits auch harte und anspruchsvolle Arbeit zu dokumentieren.

Exemplarisch stehen die Tätigkeiten von Dr. Braun und der Studentin Amelie, die ihn begleitete, für die unschätzbar wichtige, und selten ausreichend gewürdigte Arbeit von Klimaforschern weltweit.

Der Einblick, den die Filmcrew vor Ort vom Leben und Arbeiten der Gletscherforscher bekommen hat (und der Zuschauer durch den Film bekommen wird), ruft zum einen großen Respekt und Sympathie gegenüber den Wissenschaftlern hervor. Zum anderen wird brutal deutlich, wie bedrohlich die Situation der Gletscher und wie dringend ein Umdenken und Handeln in der Gesellschaft ist.

Dokumentarfilm Vernagt

Journalisten der DEKRA Hochschule Berlin

Die Blogger

Vordere Reihe von Links:
Chefredaktion-Online Sarah Keil, Felix Gottschalk und Mara Winter.
Hinten von links:
Christopher Haacker, Fabian Hecken

Hier sind wir: Raum 10, Umweltforum während der gesamten Konferenz

In kurzen Zusammenfassungen zu den Vorträgen, in Interviews, Berichten, Fotostrecken und Videos stellen wir in unserem Tagungsblog Themen, Personen, Ergebnisse, Diskussionen und vieles mehr vor. Das Projekt zwischen der DEKRA Hochschule Berlin und dem REKLIM-Forschungsverbund zielt auf eine innovative Kooperation zwischen Wissenschaft und praxisorientierter Hochschulausbildung.
Wir haben uns in zwei Gruppen zusammengetan, die unterschiedliche Aufgaben für den Blog übernehmen: eine Video-Gruppe und eine Online-Gruppe. In jeder Gruppe gibt es drei Chefredakteurinnen und Chefredakteure und eine Reihe von Autorinnen und Autoren. Jede Gruppe wird zusätzlich durch jeweils einen Medienprofi unterstützt.

von Links: Chefredakteurinnen Video Milena Schmitz, Inken Rutz (stehend), Teamkolleginnen Rebecca Baden und Janine Renard

Von Links:
Marco Lückenhaus, Sania Voggenreiter, Luc Conzemius, Friederike Koerdt, Rosanna Seidemann

Von Links:
Chefredakteurinnen Video Milena Schmitz, Inken Rutz (stehend), Teamkolleginnen Rebecca Baden und Janine Renard.
Fotos: Loreen Kumpies, Nataliya Riedel

Stimmen & Stimmungen zum Projekt:

„Als angehender Online-Journalist kann ich mich unter realen Bedingungen und zu Top-Themen ausprobieren.“

„High-Speed-Wissenschaftsvorträge plus engliche Fachsprache plus Zeitdruck, …Journalisten trauen sich halt was.“

„Das ist eines der größten Kooperationsprojekte, das die Schule jemals angegangen ist. Ich finde besonders gut, dass es jahrgangsübergreifend ist und wir uns dadurch noch besser kennenlernen.“

„Es wird bestimmt hektisch und wir sind alle nervös. Aber das gehört dazu, wenn man so etwas macht.“

„Vor dem viertägigen Programm habe ich enormen Respekt, das wird uns fordern.“

„Wichtig wird sein, dass wir die jungen Leute da draußen erreichen… und die mitmachen beim Blog.“ 

„Acht Topics, 15-minütige Vortragsblöcke, vier parallele Sessions, unzählige Poster, drei Tage lang. Das können nur Naturwissenschaftler und junge Journalismusstudenten.“

„Bin gespannt, was ich selber so lerne beim Zuhören und Interviewen.“

„Nach den Tagungstagen brauche ich bestimmt eine Sauerstoffbeatmung.“

„Ich auch!“

„Zwischendurch gab es Phasen, in denen wir schon dachten, dass wir das alles nicht schaffen, da wir selbst sehr neu in diesem Thema sind.“

„Die acht Themen für junge Menschen interessant zu machen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.“

„Danke an Professor Peter Lemke, Klaus Grosfeld und Renate Treffeisen für die grandiose Unterstützung.“

 

 

Das Online Team:

Chefredaktion: Mara Winter, Sarah Keil und Felix Gottschalk

Redaktionsteam: Rebecca Baden, Janine Renard, Malte Schulze, Christopher Haacker, Lea Hepe, Marco Lückenhaus, Luc Conzemius, Carolin Karich, Catalina Grobe Fernandes, Marco Miethe, Sania Voggenreiter, Friederike Koerdt, Njema Drammeh, Linda Rottler, Klaas Geller, Melanie Weinert, Lisa Obst, Fabian Hecken

Unterstützt wird das Online-Team von der Journalistin Dr. Tong-Jin Smith. Nach Stationen als Online-Redakteurin beim ZDF, war sie verantwortlich für „aspekte” und das „nachtstudio”. Als Politikredakteurin war Tong-Jin Smith bei der Netzeitung am Aufbau der deutschen Seite von Suite101.de beteiligt und wechselte dann zuletzt als stellvertretende Chefredakteurin in die Berliner Chefredaktion des Onlinemagazins. Inzwischen arbeitet sie als Freie für Print- und Onlinemedien wie Die Welt, Die Welt am Sonntag, Der Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, Natürlich, CSR Magazin, das britische Magazin Home und seit 2014 als Redakteurin für die neue englischsprachige Ausgabe des Handelsblatts.

 

Das Video-Team

Chefredaktion: Inken Rutz, Milena Schmitz und Maximilian Rauh

Redaktionsteam: Maria Gradl, Vivienne Rojinski, Jennifer Quidilnaco, Sarah Langhoff, Florian Amann, Thomas Rohatzsch, Paula Stoll, Julia Klann, Franziska Bock, Patrick Schulz, Anna Berthold.

Unterstützt wird das Online-Team von Florian Mettke. Er ist seit 2006 beiDeutsche WelleTV (DW-TV) und arbeitet dort u. a. als Kamera- und Schnitt-Trainer an der DW Akademie. Florian Mettke war als Reporter bereits weltweit unterwegs und hat u. a. aus Ägypten, Jordanien, Syrien, Uganda, Tansania, Nigeria, Namibia, Südafrika, Irak, Pakistan und Georgien berichtet. Zudem arbeitet er für Kindermagazine und an investigativen „Stories“. Parallel zu seiner Arbeit bei DW-TV arbeitet er als freelancer im Bereich Video-Editor und Camera-Operator. 2008-2009 hat er in der Schweiz an verschiedenen TV-Formaten und Commercials mitgearbeitet. Seit 2009 ist er dabei, die Video- und Filmproduktionsfirma “Framewerk Filmproduktion” in Berlin zu etablieren.

Seitens der DEKRA Hochschule Berlin wird das Projekt für den journalistischen Blog von Prof. Dr. Michael Beuthner begleitet und verantwortet.