International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

REKLIM Konferenz Logo

Klimamodellierung

Klimatische Veränderungen, die über einen bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Region auftreten werden in Klimamodellen dargestellt. Sie sind eine mathematische Darstellung physikalischer, biologischer und chemischer Grundlagen in numerischen Werten. Das heißt eine Darstellung klimatischer Veränderungen, wie Eisdicke, Temperaturen oder Regenmengen in eingegrenzten Zeiträumen wird durch ein Klimamodell möglich.

Dr. Ha Hagemann / © Nataliya Riedel

Dr. Ha Hagemann während ihres Vortrags auf der REKLIM Konferenz 2014 / © Nataliya Riedel

Nötig ist dies vor allem, um Veränderungsprognosen- und hypothesen aufzustellen und weitere Veränderungen in den Teilbereichen vorauszusehen. Vor allem sind sie nötig, um das Klima zu verstehen, in den Modellen zu simulieren und möglichen negativen Veränderungen entgegenzuwirken.

Wie in mathematischen Gleichungen können aus den Ergebnissen eines Modells Rückschlüsse auf das Ergebnis eines anderen Modells gezogen werden. Durch die Kombination zweier Ergebnisse erhält man neue Erkenntnisse. Zum Beispiel: a + b = c also b + a = c oder c – b = a.
Für die Klimaforschung bedeutet das zum Beispiel: Ein Klimamodell mit Ergebnissen aus der Atmosphärenforschung kombiniert mit den Ergebnissen aus der Meeresforschung kann neue Ergebnisse hervorbringen. Dadurch können Prognosen für zukünftige Veränderungen gestellt werden.

Die Forschung hat verschiedene Modelle und Simulationen hervorgebracht, die regelmäßig miteinander verglichen werden, um das genauste Ergebnis zu erhalten. Außerdem werden die Ergebnisse der Modelle mit bereits verzeichneten Werten aus der Vergangenheit ver- und abgeglichen um eine bestmögliche Annährung der hypothetischen Werte und denen der Realität zu erhalten.

Jennifer Brauch / © Nataliya Riedel

Jennifer Brauch während ihres Vortrags auf der REKLIM Konferenz 2014. / © Nataliya Riedel

In der Session zu diesem Thema stellten verschiedene Forscher die Ergebnisse ihrer Projekte unter Anwendung der Modelle vor. Die vorgestellten Projekte kombinierten unterschiedliche Modelle und verglichen die Übereinstimmungen. Schauplatz der Forschungen waren unter anderem Grönland, wo die Eisdicke untersucht wurde, Nord- und Ostsee und die Veränderung der Temperatur der Wasseroberfläche und das Monsunverhalten in Westafrika.
Die Forschung für die Verbesserung der Genauigkeit der Ergebnisse aus den Modellen geht stetig weiter.

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