International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

REKLIM fördert die Kommunikation

Der dritte Tag der REKLIM-Konferenz in der Auferstehungskirche Berlin vermittelt und festigt das Gefühl, dass die Klimaforschung noch ganz am Anfang steht – auch wenn das gar nicht der Fall ist. Über das Klima und die Folgen der Erderwärmung wird schon seit über 30 Jahren geforscht. Aber die Fachgebiete liegen zum Teil weit auseinander. Und so wird jeder Redner nach seinem Vortrag mit Fragen aus dem Publikum konfrontiert. Die Antworten machen klar, dass noch viel mehr zusammengearbeitet werden muss. Dank der Premiere der REKLIM-Konferenz kann man hoffen, dass zukünftig qualitativ hochwertige und miteinander verzahnte Forschungsergebnisse zustande kommen. Damit ist die REKLIM-Konferenz 2014 ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung des globalen Umweltschutzes.

Der Weg des Wassers – Über dem Meeresspiegel

Es wurde umfassend über die Forschung des  Wasserkreislaufes über und unter der Erdoberfläche gesprochen. Über der Erdoberfläche verdunstet das Wasser der Seen, Flüsse, feuchter Landgebiete und des Meeres. Es steigt je nach Temperatur langsam oder schnell in die Atmosphäre auf. Dadurch entstehen Regenwolken, die in unterschiedliche Höhen schweben. Weil durch die Temperaturunterschiede andere Windgeschwindigkeiten und Windrichtungen entstehen, werden die Wolken teilweise weit vom Entstehungsort wegtransportiert. Der Anspruch der Forscher besteht darin, zu verstehen, wie dieser Kreislauf funktioniert, um damit eine Vorhersage des Wetters und der Klimaentwicklung  treffen zu können.

Geheime Wasserzirkulation

Unterirdisch werden die Zusammenhänge von Oberflächenwasser und Grundwasser erforscht. Offensichtlich ist das Grundwasser, welches viele hundert Meter unter der Erdoberfläche existiert, mit dem Oberflächenwasser der Meere verbunden. Die Temperaturen der Seen, Flüsse und Meere beeinflussen damit die Temperatur des Grundwassers. Dadurch gleichen sich die Temperaturen an. Klimawandel bedeutet also auch eine Änderung der Erd-Temperatur. Dieses Phänomen wurde in China am Poyang-See festgestellt, dessen Wasserstand zwischen Frühling und Herbst bis zu 20m variiert. Das Wasser des Süßwassersees verdunstet nicht, es versickert im Erdinneren bis zum Grundwasser.

Der Drahtesel als Klimaneutrale Wetterstation

Alle Messungen der Forscher finden immer mit hochempfindlichen Messgeräten statt. Das kann zu Fuß in den Gletscherregionen, in der Luft mit dem Flugzeug, unter der Erde durch Tiefenbohrungen oder durch Tauchgänge im Meer stattfinden. Und das stationär und mobil.

Aber auch unübliche Messwerterfassungen sind manchmal notwendig. In den Niederlanden wurde dafür zum Beispiel eine Mini-Wetterstation an einen Fahrradlenker montiert. Damit wurden Umweltkenndaten mit dem Fahrrad erfasst – das ist einfach und effektiv. Forschung kann und sollte umweltfreundlich geschehen. Wenn diese Erkenntnis angewandt wird, dazu die bisherigen Forschungsergebnisse berücksichtigt werden und zu guter Letzt mit Sorgsamkeit und Intelligenz vorgegangen wird, sollte eine positive Entwicklung der klimatischen Bedingungen auf der Erde möglich werden.


Die fünf Redner des Tages:

  • Stefan Hagemann
  • Kathrin Menberg
  • Sven Wagner
  • Emma Daniels
  • Benjamin Fersch

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