International Conference

OUR CLIMATE2014

Regional perspectives on a global challenge

OUR FUTURE

Studentisches Medienprojekt zur Internationalen REKLIM Konferenz

6 - 9  Oktober 2014  Berlin

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Zusammensetzung und Veränderung der Atmosphäre

Chemische Formeln, die keiner versteht und Erklärungen von Prozessen, die man sich nicht vorstellen kann, wenn man nicht zufällig vom Fach ist. So klingt das Thema “Atmospheric composition and climate: Interactions from global to regional scales” für Nicht-Wissenschaftler, dennoch befasst es sich mit überaus wichtigem Inhalt. Es geht um die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre, ihre Veränderungen der letzten Jahre und die damit verbunden Risiken. Alles ein Produkt des Klimawandels?

Dr. Martin Schultz & Thomas Trickl / © Loreen Kumpies

Dr. Martin Schultz & Thomas Trickl / © Loreen Kumpies

Dr. Martin Schultz ist Leiter der Arbeitsgruppe Globale Modellierung am Institut für Energie- und Klimaforschung. Hier werden durch die Atmosphären-Simulationskammer „SAPHIR“ photochemische Reaktionen in der Erdatmosphäre nachgestellt. Dabei handelt es sich um chemische Reaktionen, an denen mindestens eine Spezies in einem elektronisch angeregten Zustand beteiligt ist.

Durch diese Verfahren konnte nachgewiesen werden, dass der Isoprenwert in einigen Regionen sehr hoch ist. Isopren wird zum größten Teil von tropischen Pflanzen erzeugt und kommt in der Atmosphäre vor. Es hat neben Methan und Kohlenwasserstoff die höchste Emissionsrate. Durch die bereits genannten Verfahren wurden die gesammelten Daten auf eine globale Ebene übertragen. Dort ist abzulesen, wo die Isoprenwerte besonders hoch sind. Jedoch ist die Karte nicht zu 100 Prozent verlässlich, da nicht sämtliche Werte aus aller Welt vorliegen.

Neben Dr. Schultz hat auch Thomas Trickl vom Karlsruher Institut für Technologie in Garmisch-Partenkirchen die Ergebnisse zur Forschung zum Ozongehalt auf der Zugspitze vorgestellt. Die Zugspitze ist mit 2962 m über Normalnull der höchste Berggipfel Deutschlands. Laut Tickl hat sich der Ozonwert auf der Zugspitze von 1978 bis 2004 verdoppelt.

Warum ist das nicht egal? Ozon ist  wichtig für uns, da es die gefährliche ultraviolette Strahlung von der Sonne reflektiert, allerdings ist es gesundheitsschädlich und reizt die Atemwege. Im Normalfall ist das kein Problem, da sich die Ozonschicht in Höhen von 15-25 Kilometern befindet.

Kommt Ozon der Erdoberfläche näher, wird es für die Menschen und andere Lebewesen zur Gefahr.

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